Datenbank erstellen

Eine Datenbank ermöglicht das langfristige Speichern und effiziente Verwalten einer größeren Menge an Informationen. Neben Standardsoftware, wie Microsoft Office Access oder Excel, lassen sich viele Unternehmen eine individuelle Datenbank erstellen.

Datenbank erstellen
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Datenbank Definition

Vereinfacht gesagt, bezeichnet Datenbank eine geordnete Informationssammlung. Neben der Sammlung von Daten dient eine Datenbank auch zur elektronischen Verwaltung, wodurch Daten zusammengestellt und möglichst effektiv angezeigt werden können.

Allgemein spricht man von Datenbanken, wobei es sich genauer um ein Datenbankensystem handelt. Dieses besteht aus einem Datenbankmanagementsystem (DBMS), welches die Informationsmenge strukturiert und ordnet, und einer Datenbank, oder auch Datenbasis genannt, was die Summe aller Daten beschreibt.

Das Öffnen, Bearbeiten und Auslesen eines Datenbanksystems ist oftmals nur mithilfe von speziellen Datenbankanwendungen und Skriptsprachen, wie z.B. SQL oder PHP möglich.

Wofür braucht man Datenbanken?

Bei Softwareanwendungen, die auf eine gemeinsame Datenbasis zugreifen, liegt der Einsatz von Datenbanken zugrunde. Sie sind daher Fundament für sämtliche Unternehmenssoftware und verschiedenste Anwendungen.

Durch die Digitalisierung werden die Mengen an Daten immer mehr; man spricht in diesem Zusammenhang auch von Big Data. Datenbanken bieten hier die Lösung und dienen der dauerhaften, zentralen Speicherung und Verwaltung dieser Datenmengen. Datenbestände können aus unterschiedlichen Teilmengen erfasst und angezeigt werden.

KMU können diese Funktionen z.B. zur Verwaltung von Kundendaten, Warenwirtschaft, Kontakten, Rechnungen und Zeiterfassung nutzen.

Neben dem Einsatz in Unternehmen gibt es auch kleinere Bereiche, wie z.B. die Mitgliederadressenverwaltung eines Vereins, Online-Abfrage der Bücherbestände einer Bibliothek, Linklisten oder Adressbücher, in denen Datenbanken effektiv genutzt werden.

Funktionsweise von Datenbanken

Das Speichern und Abfragen erfolgt mithilfe von speziellen Skriptsprachen, wobei die am häufigsten verwendete SQL ist. SQL steht dabei für “Structured Query Language”. Die deskriptive Sprache ermöglicht die Abfrage von Daten in relationalen Datenbanken. Als Ergebnis liefert sie eine Tabelle mit den angefragten Informationen. SQL basiert auf der relationalen Algebra und ist vergleichsweise einfach aufgebaut. Die relationale Algebra ist in diesem Zusammenhang eine Sprache, die zur Auslesung eines Datenbankschemas verwendet wird und einen Ausdruck bereitstellt, welcher eine festgelegte Abfolge von Operationen darstellt.

Der Datenbankindex sorgt dafür, dass selbst bei umfangreichen Datenbanken, eine schnelle Suche erfolgen kann.

Auf einem Datenbank Server sind die Datenbanksysteme gespeichert.

Relationales Datenbanksystem

Das relationale Datenbankmodell wurde bereits 1970 entwickelt und ist mittlerweile der Standard. Es zeichnet sich durch Genauigkeit, Nachvollziehbarkeit und Aktualität aus. Außerdem ist es einfach an neue Betriebsabläufe anzupassen und kann schnell in Betrieb genommen werden. Daher wird das relationale Datenbanksystem hauptsächlich im Controlling, Rechnungswesen und bei Warenwirtschaftssystemen genutzt.

Im Wesentlichen besteht es aus vier Elementen:

  1. Tabellen
  2. Attributen (Spalte einer Tabelle)
  3. Beziehungen
  4. Grundlagen der relationalen Algebra
Ein Primärschlüssel (ID) ist für die eindeutige Identifizierung eines Datensatzes verantwortlich und darf sich keineswegs ändern.

Dabei werden die Felder mehrerer Tabellen verknüpft, also in Relation gesetzt.

Mit anderen Systemen verglichen, ist es einfach und flexibel – geht es allerdings um die Verwaltung größerer Datenmengen, wird es eher unhandlich.

NoSQL Datenbanken

Mit dem Aufschwung von Big Data wurde die Nachfrage der Verarbeitung von großen Datenmengen immer größer. NoSQL Datenbanken bieten hier die optimale Lösung.

Ein bekanntes Beispiel für datenintensive Anwendungen ist Twitter. 2011 musste das Unternehmen auf NoSQL-Lösungen umsteigen. Grund waren Leistungsprobleme der relationalen Datenbanken, welche die bestmögliche Performance der Social-Media-Plattform verhinderten.

Da die Informationen bei diesem Modell jedoch in einer weniger strukturierten Form abgelegt werden, muss mit Einbüßen in Sachen Aktualität und Genauigkeit gerechnet werden. Daher sind NoSQL-Lösungen nicht für alle Anwendungen die richtige Möglichkeit.

Key-Value Datenbanken

Key-Value Stores sind mitunter die einfachste Art von Datenbankmanagementsystemen. Sie gehören zu den NoSQL-Datenbanken und nutzen die simple Schlüssel-Werte-Datenstruktur. Diese gebotene Einfachheit macht sie in einigen Bereichen attraktiv, gleichzeitig für komplexe Anwendungen jedoch unbrauchbar.

Dezentralisierte Datenbanken

Wie der Name schon verrät, werden bei diesem System mehrere dezentrale Speicher verwendet. Dabei gibt es einen Konsensmechanismus, welcher erhöhten Schutz vor Manipulation bietet. Aufgrund dessen findet es Anwendung im wahrscheinlich bekanntesten Beispiel, der Blockchain, welche zur Verwaltung der Kryptowährung Bitcoin entwickelt wurde. Die verschiedenen Knotenpunkte verhelfen zwar zu Sicherheit, machen es aber im Gegenzug auch für häufige Änderungen weniger flexibel.

Dokumentorientiertes Datenbankmodell

Ein weiteres Datenbanksystem wurde in den 1980er Jahren entwickelt. Das dokumentenorientierte Datenbankmodell speichert die entsprechenden Daten zentral in verschiedenen Dokumenten und nutzt eine freie Struktur. Allerdings sind Programmierkenntnisse erforderlich, verbunden mit einem vergleichsweise hohem Organisationsaufwand. Anwendungen des Modells sind z.B. Suchmaschinen, Webanwendungen oder Textdatenbanken.

Datenbanken erstellen

Wer eine Datenbank erstellen möchte, kann online zwischen unzähligen Datenbanksystemen für Webanwendungen wählen. Zu den beliebtesten gehören dabei:

  • Microsoft Office Access – weniger komplexen Datenbanken können einfach erstellt werden
  • MySQL - kostenloses, relationales SQL-Datenbanksystem; bekannte Open-Source Datenbank mit mehr als 6 Millionen Downloads
  • Excel – zur kostenlosen Erstellung von kleinen, simplen Datenbanken
  • Redis – In-Memory-Datenbank mit Key-Value Datenstruktur
  • MongoDB – dokumentenorientierte, NoSQL-Datenbank
  • Oracle – komplexere, relationale Datenbank als Marktführer im RDBMS-Bereich

Vorteile von individuellen Datenbanken

Komplexe Unternehmensabläufe können optimal in einer Datenbank dargestellt werden, gleichzeitig werden jedoch auch die Datenbanken immer komplexer. Online lassen sich bereits viele fertige Datenbanklösungen, wie beispielsweise Microsoft Office Access oder Excel finden, mit denen KMU Datenbanken erstellen können. Wie es jedoch unterschiedliche Unternehmen gibt, so unterscheiden sich auch ihre individuellen Datenbanklösungen. Eine individuelle Datenbank verspricht mehr Flexibilität, vor allem in der Skalierung und Erweiterung, sodass sie bestmöglich an die unternehmenseigenen Bedürfnisse und Wünsche angepasst werden kann.

Gerade, wenn es um die Verknüpfung zu anderen Systemen oder um tatsächliche Programmierung geht, geraten fertige Datenbanklösungen schnell an ihre Grenzen. Auf den ersten Blick mögen sie zwar günstiger erscheinen, doch die Datenmenge wird in Zukunft immer weiter ansteigen und Softwarelösungen von der Stange werden allen Anforderungen nicht mehr zielführend gerecht werden können. Dadurch wird eine maßgeschneiderte Lösung auf lange Sicht gesehen in jedem Fall notwendig, weshalb vor allem großen Unternehmen aber auch KMU geraten wird, von Anfang an eine individuelle Softwarelösung in Anspruch zu nehmen.

Ebenfalls ist eine gründliche Datensicherung ausgesprochen wichtig. Bei einer eigens entworfenen Datenbank könnte es allerdings zu Sicherheitslücken kommen, welche zweifelsohne vermieden werden sollten. Daher ist die Zusammenarbeit mit einer Internetagentur für viele Unternehmen sehr ratsam.

Datenbankentwicklung bei TenMedia in Berlin

Unser Team aus jungen, engagierten Mitarbeitern bietet die Datenbankentwicklung und -optimierung als Grundlage für individuelle Software. Mit unserer kundenorientierten, flexiblen Arbeitsweise können bundesweit Unternehmen von unserem kompetenten Datenbankmanagement profitieren. Dieses besteht beispielsweise aus Cloud Services, Entwicklung der Datenbanksysteme, Hosting und Pflege der Datenbanken.

Neben der Datenbankentwicklung überzeugen wir außerdem durch professionelle Webdesigns sowie individuelle Softwareentwicklung, verbunden mit einer umfassenden IT-Partnerschaft. Vom ersten Kennenlernen, über eine ausführliche Anforderungsanalyse, bis hin zu der fertigen Datenbanklösung begleitet TenMedia Unternehmen als Digitalagentur mit jahrelanger Erfahrung.

Für weitere Rückfragen steht euch unser Team selbstverständlich bereit. Kontaktiert uns gerne telefonisch, per Mail oder kommt zu einem persönlichen Gespräch in unserem Office, im Zentrum Berlins, vorbei.

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Anna-Amalia Gräwe
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