KI-Lösungen für die
öffentliche Verwaltung

DSGVO-konform und dauerhaft betreut

Fachverfahren- & Legacy-Anbindung
Wissens- & Aktenrecherche (RAG)
OCR & E-Akte
Bürgerservice & KI-Chatbots (OZG)
KI-Agenten mit Berechtigungsgrenzen
EU-Hosting & On-Premise
KI-Verordnung & DSGVO-Compliance
Datenmaskierung & Pseudonymisierung

Entlastung durch KI

Deutsche Behörden stehen unter Zugzwang: KRITIS-Verordnung, Fachkräftemangel und OZG-Pflichten dulden keinen Aufschub.

KI schafft spürbar Entlastung für Entscheidungsträger und Beschäftigte, aber nur, wenn sie souverän und revisionssicher läuft. Hier greift die KI-Verordnung (EU AI Act).

TenMedia integriert KI für die öffentliche Verwaltung und bietet nahtlos Wartungsservices per SLA. Auf Wunsch für die gesamte Softwarelandschaft.

15+
Jahre Individualsoftware
30+
Projekte
100 %
Inhouse-Entwicklung
Illustration einer Person an einem Dashboard mit KI-Auswertung

Rechtssicher von der Architektur an

KI-Integration für Behörden und KRITIS unterliegt mehreren Regelwerken: KI-Verordnung (KI-VO), Datenschutz, Barrierefreiheit und IT-Sicherheit. TenMedia bildet alle vier technisch ab, mit konkreten Maßnahmen.

KI-VO berücksichtigen und anpassen

Menschliche Aufsicht, Protokollierung, Transparenz: Unter Berücksichtigung der KI-Verordnung binden wir die nötigen Pflichten direkt ein. Änderungen werden während der Wartung dynamisch angepasst.

Personenbezogene Daten schützen

Eine datenschutzkonforme KI maskiert personenbezogene Daten vor jedem Modellaufruf und beachtet Bundes- wie Landesdatenschutz, so bleibt KI für die öffentliche Verwaltung datenschutzrechtlich prüfbar.

Barrierefreiheit nach BITV

Bürger-Oberflächen entwickeln wir von Anfang an barrierefrei nach BITV 2.0 und WCAG, Leichte Sprache inklusive. Auch bei jedem Update bleibt die digitale Barrierefreiheit erhalten.

Sicherheit nach BSI-Grundschutz und ISO 27001

Protokollierung und Audit-Trails schließen an den BSI-Grundschutz an. Den Rahmen bildet die nach ISO 27001 zertifizierte Informationssicherheit von TenMedia als Nachweis einer fortlaufenden Cybersecurity-Optimierung.

Wie KI Verwaltungsprozesse optimiert

Knappes Personal und hohe Compliance-Anforderungen: Vier Belastungen prägen die Verwaltungsdigitalisierung, und aus jeder ergibt sich ein planbarer nächster Schritt für die KI-Integration.

01 OZG-Stau und Antragsflut

Das OZG 2.0 verpflichtet, doch die Umsetzung stockt: 2025 kamen bundesweit nur neun vollständig digitale Dienste hinzu. Anträge stauen sich, während Personal fehlt. KI in der Antragsbearbeitung übernimmt die Routine und schafft Luft für die eigentliche Fachentscheidung.

02 Wissen geht in Pension

Mit jeder Verrentung verlassen Erfahrung und Aktenwissen die Behörde. KI-gestützte Wissens- und Aktenrecherche (RAG) macht dieses Wissen durchsuchbar und liefert belegte Antworten, damit Vorgänge auch nach einem Personalwechsel nachvollziehbar bleiben.

03 Abhängigkeit von US-Plattformen

Wer KI über US-Cloud-Dienste betreibt, gibt Kontrolle über Daten und Verfügbarkeit ab. KI im EU-Hosting mit offenen Modellen sichert digitale Souveränität und hält die Verarbeitung im rechtssicheren Rahmen.

04 Sicherheits- und Compliance-Druck

NIS-2, BSI-Grundschutz und KI-VO erhöhen die Anforderungen an Sicherheit und Nachweisbarkeit. Eine von Beginn an normbasierte Architektur mit Audit-Trails macht Compliance prüfbar, statt sie nachträglich aufzusetzen.

Der EU AI Act auf einen Blick

Mit dem EU AI Act gilt erstmals ein europaweit einheitliches, risikobasiertes Regelwerk für Künstliche Intelligenz. Für Behörden ist das mehr als eine Formalie: Als Betreiber stehen sie unmittelbar in der Pflicht, auch dann, wenn die KI von einem Dienstleister stammt.

Je nachhaltiger eine KI rechtssicher geplant wird, desto reibungsloser gelingt der Einstieg.

Pflichten

Folgenabschätzung und Verbote

Einige Praktiken sind grundsätzlich verboten, etliche davon zielen unmittelbar auf staatliches Handeln, andere zählen zum Hochrisiko-Bereich. Vor dem Einsatz solcher Systeme verlangt das Gesetz von öffentlichen Stellen sogar eine eigene Folgenabschätzung für die Grundrechte der Bürger.

Seit Februar 2025

KI-Kompetenzpflicht

Seit Februar 2025 gilt die KI-Kompetenzpflicht nach Artikel 4 der KI-VO: Behörden müssen sicherstellen, dass ihre Beschäftigten KI verstehen und verantwortungsvoll einsetzen. TenMedia schult die Mitarbeiter praxisnah am eigenen System und gibt Impulse für eine optimale Nutzung.

Dauerhaft digitale Souveränität

TenMedia plant, integriert und betreut KI-Lösungen für Behörden und KRITIS: rechtssicher, souverän und fortlaufend. So bleibt KI für die öffentliche Verwaltung handlungsfähig und rechtskonform.

Einsatzfelder von KI in der öffentlichen Verwaltung

Welche Einsatzfelder von KI in der öffentlichen Verwaltung werden durch die KI-VO nach Anhang III gemäß Artikel 6 Absatz 2 als Hochrisiko eingestuft? Die folgende Ansicht ordnet dies ein und zeigt, wo Verwaltungsdigitalisierung unkritisch bleibt.

Unkritisch

Bürgerservice & KI-Chatbots (OZG)

  • Beantwortet Standardanfragen rund um die Uhr, mit Quellenverweis
  • Klar als KI erkennbar; komplexe Fälle werden an Fachstellen weitergeleitet
Unkritisch

Wissens- & Aktenrecherche (RAG)

  • Findet Antworten in Sekunden statt nach stundenlanger Suche
  • Durchsucht E-Akte, Register und Fachverfahren, mit Quellenbeleg
Unkritisch

OCR & E-Akte

  • Erfasst und sortiert eingehende Post automatisch
  • Übernimmt alles revisionssicher in die E-Akte, inklusive Fristerkennung
Meist unkritisch

Fachverfahren & Sachbearbeitung

  • Füllt Felder aus und prüft die Plausibilität
  • Übernimmt Daten medienbruchfrei aus Dokumenten ins Fachverfahren
Hochrisiko

Antragsprüfung

  • KI in der Antragsbearbeitung prüft Voraussetzungen und fordert Nachweise an
  • Beschleunigt die Vorprüfung, jeder Prüfschritt bleibt nachvollziehbar dokumentiert
Hochrisiko

Sozialleistungen & Wohngeld

  • Bereitet Anspruchsprüfung und Berechnung vor (Anhang III KI-VO)
  • Sorgt für einheitliche, gleichbehandelnde Berechnungen und senkt Rechenfehler
Unkritisch

Bescheiderstellung

  • Erstellt Entwürfe aus Falldaten und Rechtsgrundlagen
  • Hält Formulierungen und Rechtsbezüge einheitlich und rechtssicher
Unkritisch

Leichte Sprache & Übersetzung

  • Überträgt Bescheide in Leichte Sprache und Fremdsprachen
  • Ein Baustein barrierefreier Verwaltung nach BITV

Unser Leistungsspektrum

Von der einzelnen Anwendung bis zum Betrieb der IT-Infrastruktur: Unser Leistungsspektrum umfasst den gesamten Lebenszyklus von Softwareanwendungen:

KI-Lösungen für Behörden und KRITIS, zwei Wege, ein Partner

KI in Behörden und LLMs in kritischen Infrastrukturen folgen unterschiedlichen Logiken. TenMedia integriert individuelle KI-Lösungen für Verwaltungen ebenso wie für den Anlagenschutz. Unsere Erfahrung erstreckt sich von Projekten wie dem barrierefreien Haustelefonbuch der Bezirksregierung Köln bis zur Krisenmanagement-Software für die öffentliche Hand in Berlin. Unsere Schwerpunkte setzen wir den Anforderungen entsprechend.

Öffentliche Verwaltung

  • Fachverfahren KI-gestützt entlasten, ohne Altsysteme abzulösen
  • Bürgerservice und Antragsprüfung OZG-konform beschleunigen
  • Personenbezogene Daten geschützt durch Maskierung und EU-Hosting
  • Vergabe- und EVB-IT-fähig, sowie barrierefrei nach BITV

KRITIS-Betreiber

  • KI-gestützte Angriffserkennung für KRITIS nach NIS-2 und BSIG
  • Anschluss an den BSI-Grundschutz mit lückenlosen Audit-Trails
  • Resilienz und definierte Servicezeiten für den laufenden Betrieb
  • Skalierbare Berechtigungs- und Zugangssteuerungskonzepte

Von der Idee zum rechtssicheren Betrieb

Ein KI-Vorhaben in der Verwaltung gelingt, wenn Risiko, Beschaffung und Verantwortung früh geklärt sind. Fünf Phasen führen von der Idee zum dauerhaften Betrieb der KI für die öffentliche Verwaltung.

1
Phase 1

KI-Readiness und Use-Case

Eine kostenfreie Erstberatung klärt, welcher Anwendungsfall trägt, welche Daten vorliegen und welche Aspekte der KI-VO die geplante KI-Integration betreffen: eine belastbare Grundlage, bevor etwas umgesetzt wird.

2
Phase 2

Vergabefähige Leistungsbeschreibung

Aufwand, Architektur und Datenschutz werden vergabevermerk- und EVB-IT-tauglich beschrieben. Durch unsere AVPQ-Präqualifikation ist die Eignung bereits amtlich nachgewiesen, das reduziert den Prüfaufwand der Vergabestelle.

3
Phase 3

Erprobung unter realen Bedingungen

Ein klar abgegrenzter erster Anwendungsfall wird in getrennten Entwicklungs- und Produktionsumgebungen aufgebaut und unter realen Bedingungen erprobt, bevor er produktiv geht. So zeigt sich der konkrete Nutzen, bevor in den breiten Rollout investiert wird.

4
Phase 4

Rollout und Schulung

Mit der Produktivsetzung schulen wir die Beschäftigten praxisnah im sicheren Umgang mit dem neuen System. Klare Rollen und Zuständigkeiten verankern die geforderte KI-Kompetenz dauerhaft im Arbeitsalltag.

5
Phase 5

Betrieb und Pflege

Der Betrieb läuft über EVB-IT-Laufzeiten mit definierten Servicezeiten. Modelle, Wissensbestände und neue Pflichten werden laufend nachgezogen, damit die KI über Jahre einsatzfähig bleibt.

Den nächsten Schritt planen

Ob OZG-Stau, Wissensverlust oder Compliance-Druck: Für jede Ausgangslage gibt es einen planbaren Einstieg in die KI-Integration. TenMedia klärt im Erstgespräch, wo er beginnt.

FAQs

Welche Vorteile bietet eine maßgeschneiderte KI-Lösung für die öffentliche Verwaltung?

Eine individuell entwickelte KI-Lösung bildet die konkreten Fachverfahren, Datenschutzanforderungen und Compliance-Vorgaben einer Behörde ab. Sie lässt sich an Legacy-Systeme anbinden, bleibt im EU-Hosting datenschutzkonform und ist nach KI-VO einstufbar und dokumentierbar, statt eine Standardlösung nachträglich anpassen zu müssen.

Welche Bereiche der Verwaltung lassen sich durch KI entlasten?

KI entlastet vor allem dort, wo Routine den Alltag bestimmt: Bürgerservice und Auskünfte (OZG-Chatbots), Wissens- und Aktenrecherche (RAG), OCR und E-Akte, Antragsprüfung, Bescheiderstellung sowie Übersetzung in Leichte Sprache. So bleibt mehr Zeit für die eigentliche Fachentscheidung.

Welche Schritte sind bei der Einführung einer KI-Lösung erforderlich?

Der Weg verläuft in fünf Phasen: KI-Readiness und Use-Case-Auswahl, vergaberechtliche Leistungsbeschreibung, Erprobung unter realen Bedingungen, Rollout mit Schulung der Beschäftigten sowie dauerhafter Betrieb mit Monitoring und Pflege.

Ist der Einsatz von KI in Behörden DSGVO- und KI-VO-konform?

Ja, sofern die Lösung von Beginn an normbasiert entworfen ist. TenMedia verarbeitet personenbezogene Daten durch Maskierung und Pseudonymisierung im EU-Hosting, stuft Anwendungen nach KI-VO-Risikoklasse ein und sichert die Nachweisbarkeit über Protokollierung und Audit-Trails nach BSI-Grundschutz und ISO 27001.

Worauf wir stolz sind

Erfahrung
14+ Jahre
Kunden
30+
Zeilen Code
1+ Million
Projekte
40+
In-House Entwicklung
100%
Ventures
4+
Partner
partner
Zertifizierungen
ISO 9001 - Qualitätsmanagement
ISO 27001 - Informationssicherheit

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