Charity Coding
Was ist Charity Coding?
Charity Coding bezeichnet die vergünstigte Bereitstellung von IT-Dienstleistungen für gemeinnützige Organisationen. Bei TenMedia bedeutet das konkret: Vereine, Stiftungen, NGOs und andere als gemeinnützig anerkannte Organisationen erhalten pauschal 10 % Rabatt auf alle Leistungen — von der Softwareentwicklung über Wartungsverträge bis zum IT-Support.
Warum Charity Coding?
Gemeinnützige Organisationen stehen oft vor einem Dilemma: Ihre Arbeit ist gesellschaftlich wertvoll, ihre IT-Budgets sind es selten. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an digitale Prozesse — Mitgliederverwaltung, Spendensysteme, barrierefreie Webportale oder datenschutzkonforme Datenbanken. Viele Organisationen greifen dann zu Standardlösungen, die nicht passen, oder zu Eigenentwicklungen, die langfristig teurer werden als professionelle Software.
Charity Coding schließt diese Lücke, ohne dass die Qualität darunter leidet. Die Projekte durchlaufen denselben Entwicklungsprozess wie kommerzielle Aufträge: Kostenvoranschlag, Meilensteine, Qualitätssicherung nach ISO 9001, DSGVO-konforme Umsetzung.
Wer kann Charity Coding nutzen?
Der Rabatt gilt für Organisationen, die als gemeinnützig im Sinne der Abgabenordnung (§§ 51–68 AO) anerkannt sind. Dazu gehören:
- Eingetragene Vereine (e.V.) mit Gemeinnützigkeitsstatus
- Gemeinnützige Stiftungen
- Gemeinnützige GmbHs (gGmbH)
- Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs)
Ein aktueller Freistellungsbescheid genügt als Nachweis.
Wie funktioniert die Zusammenarbeit?
Der Ablauf unterscheidet sich nicht von anderen Projekten. Nach einer Anfrage erstellen wir einen Kostenvoranschlag, der den 10-%-Charity-Rabatt bereits berücksichtigt. Die Abrechnung erfolgt je nach Leistungsart:
- Wartungsverträge: Monatliche Pauschale mit Rabatt
- Entwicklungsprojekte: Werkvertrag mit Festpreis, Rabatt auf den Gesamtbetrag
- Stundensätze: Reduzierter Stundensatz bei Abrechnung nach Aufwand
Alle Details zu den Abrechnungsmodellen stehen auf unserer Preisseite.
Charity Coding und Code for Equity
Während Charity Coding einen direkten Preisnachlass für gemeinnützige Organisationen bietet, richtet sich Code for Equity an Start-ups, die Entwicklungskosten gegen Unternehmensanteile verrechnen. Beide Modelle verfolgen dasselbe Ziel: Professionelle Softwareentwicklung auch dann zugänglich machen, wenn das Budget knapp ist — mit denselben Qualitätsstandards und denselben festangestellten Entwicklern in Berlin.