Was ist der Unterschied zwischen einer Full-Service-Agentur und einer Digitalagentur?

Genauso wie sich die Arbeitswelt durch die Digitalisierung, das Internet der Dinge und viele weitere Umbrüche durch Medien und Technologie verändert, so ändern sich auch die Anforderungen von Unternehmen. Da kann es ratsam sein, eine Agentur zur Unterstützung heranzuziehen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Full-Service-Agentur und einer Digitalagentur?
© Drobot Dean
Erstellt von Jennifer vor 4 Monaten
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Was ist eine Agentur?

Per Definition ist eine Agentur ein Handelsvertreter, welcher im Namen anderer Unternehmen Aufgaben ausführt oder als Vermittlungsinstanz fungiert. Die Ursprungsform war die Werbeagentur. Heute haben sich eine Vielzahl anderer Formen der Agentur herausgebildet, von behördlichen Agenturen über Vermittlungsagenturen, Interessenagenturen und Dienstleistungsagenturen.

Agenturen im Mediensektor lassen sich in den Bereich der Dienstleistungen einordnen. Dazu zählen beispielsweise die Internetagentur oder Webagentur, Presseagentur, IT-Agentur, PR-Agentur, Marketingagentur oder die Digitalagentur sowie die Full-Service-Agentur.

Digitalagentur Definition

Die Techies unter den Agenturen

Eine Digitalgentur, auch IT-Agentur genannt, übernimmt Aufgaben aus dem Bereich der Informationstechnologie. Im Unterschied zur Internetagentur, bei der man sich eine Internetseite erstellen lassen kann und die sich mit Online-Produkten beschäftigt, können von einer Digitalagentur jegliche Dienste, die mit einem Computer ausgeführt werden oder damit im Zusammenhang stehen, übernommen werden.

Zu den Leistungen einer Digitalagentur zählen also die Softwareentwicklung, App-Entwicklung, die Herstellung von Cloud Software und Prozesse der Automatisierung als Erweiterung der Dienste einer Webagentur wie die Webentwicklung, Webdesign sowie das Hosting und Monitoring von Websites.

Obwohl eine Digitalagentur keinen Fokus auf das Marketing hat, bieten manche im Zusammenhang mit der Webentwicklung auch SEO-Bausteine an.

Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) oder Start-ups kann das Angebot einer Digitalagentur interessant sein, welches neben einem Internetauftritt auch interne Unternehmensprozesse wie das Intranet, verschiedene Vorgänge und Software für die Buchhaltung und das Rechnungswesen, die Kundenkommunikation und Verwaltung von Servern, E-Mails und anderen Dokumenten und Dateien beinhaltet.

Wer einen Fokus auf Marketing und Ads hat, sollte sich jedoch nicht an eine Digitalagentur, sondern eine Full-Service-Agentur wenden.

Full-Service-Agentur Definition

Die Alleskönner unter den Werbeagenturen?

Der Name Full-Service-Agentur kann irreführend sein, wenn man ein allumfassendes Leistungsspektrum erwartet. Full-Service-Agenturen sind Werbeagenturen, die sich mit dem vollen Spektrum von Marketing befassen. Sie bieten vor allem Online-Marketing, Suchmaschinenoptimierung (SEO) und die Beratung, Konzeption und Begleitung von Werbemaßnahmen an.

Manchmal umfasst dies auch das Webdesign oder Teile der Webentwicklung, wenn es um tiefergehende Dienstleistungen im IT-Bereich wie Software- oder App-Entwicklung geht, ist eine Full-Service-Agentur jedoch nicht der richtige Ansprechpartner.

Unterschied zwsichen Full-Service- und Digitalagenturen

Der Unterschied zwischen diesen beiden Formen der Agentur liegt visuell gesprochen also in der Ebene, wo sie tätig werden: IT-Agenturen kümmern sich um die technische Seite, also den Hintergrund oder die Tiefe eines Produktes, Full-Service-Agenturen beschäftigen sich mehr mit der Oberfläche und der Außenwirkung. Beide können jedoch langjährige Partner werden und ein Unternehmen den individuellen Anforderungen entsprechend über einen langen Zeitraum hinweg begleiten.

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